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Sächsische Schweiz - Maler & Komponisten & Andere |
Adrian Zingg (1734 - 1816) - Schweizer Zeichner und Kupferstecher
Er kam mit seinem Freund Anton Graff (1736 - 1813) - Schweizer Porträtmaler - 1764 an die Dresdner Kunstakademie
des Königs. Ab 1766 wanderten sie auf uralten Wegen durch das
Elbsandsteingebirge zwischen Pirna und Herrnskretschen, manchmal wochenlang. Sie fanden eine Landschaft, die
mit ihrer heimatlichen verwandt schien, sie faszinierte das Zusammenspiel
der wilden Natur mit den Feldern, Wiesen und Ortschaften. Zingg hat mit
seinen Zeichnungen, Studienblättern und Stichen diese Landschaft als
Naturschönheit bekannt gemacht und damit einen Wandel in der Betrachtung des
Elbsandsteingebirges ausgelöst.
So fühlte sich u.a. sein Schüler Caspar David Friedrich veranlaßt, diese schöne Gegend selbst aufzusuchen.
Vermutlich begegnete Zingg in Hohnstein Wilhelm Leberecht Götzinger und ließ
sich von diesem zu außergewöhnlichen Wanderungen und Motiven inspirieren. Es ranken sich Legenden, daß A. Zingg und A.
Graff selbst den Namen "Sächsische Schweiz" geprägt haben sollen, die
aber durch nichts belegt sind, wahrscheinlicher kommt die Bezeichnung aus
dem künstlerischen Umfeld Adrian Zinggs.
Kupferstiche von A. Zingg sind z.B.
"Basteiaussicht", "Im Liebethaler Grund" und "Blick
durch ein Felsentor auf Schloß Hohnstein".
Carl Heinrich Nicolai (1739 - 1823) - Lehrer und PastorEr wurde als Schuhmacherssohn in Berlin geboren, seit 1764 war er dann in Dresden als Lehrer tätig. Ab 1797, nach dem Tod seiner ersten Frau, arbeitete er als Pastor in Lohmen. In der Nähe der "Bastei" lebend, begeisterte er sich schnell für die Sächsische Schweiz und war von deren Schönheit fasziniert. Er war ein passionierter Wanderer und bald auch ein gefragter Wanderführer. Er führte von Lohmen aus viele Reisende persönlich durch die Gegend. 1801 gab er den "Wegweiser durch die Sächsische Schweiz" heraus - einen kurzen praktischen Wegführer, der in fünf Auflagen erschien und 1990 nochmals aufgelegt wurde. Dieser Wanderführer beschrieb bereits großenteils die Route, die später als "Malerweg" bekannt wurde, überwiegend vorhandene alte Wege. Eine Sandstein-Inschrift aus dem Jahre 1834 neben der "Basteibrücke" erinnert an sein und W. L. Götzingers Wirken für den Fremdenverkehr und die touristische Erschließung der Sächsischen Schweiz. Sein Grab befindet sich auf dem Lohmener Friedhof.Wilhelm Leberecht Götzinger (1758 - 1818) - Pastor und AutorEr war Sohn eines Pfarrers und wurde in Struppen geboren. Götzinger erhielt eine überdurchschnittliche intellektuelle und naturwissenschaftliche Bildung und studierte 1766 - 1780 in Wittenberg Theologie. Er war immer ein vielseitig interessierter Naturliebhaber und blieb zeitlebens der Sächsischen Schweiz eng verbunden. Er durchwanderte die Sächsische Schweiz umfassend und auch auf Routen, die weit abseits der damals gängigen Wanderwege lagen. Götzinger verfaßte 1786 die "Geschichte und Beschreibung des Cursächsischen Amtes Hohnstein mit Lohmen". 1804 erschien dann "Schandau und seine Umgebungen oder Beschreibung der so genannten Sächsischen Schweiz", die seinerzeit umfangreichste Landschaftsbeschreibung und gleichzeitig der sorgfältigste Fremdenführer. Diesem Buch fügte er auch eine selbst entworfene Reisekarte bei, die die beste während der Zeit der touristischen Erschließung der Sächsischen Schweiz war. 1812 erschien dann die zweite überarbeitete Auflage des Buches. Götzinger löste mit seinem Buch einen wahren "Reiseboom" in die Sächsische Schweiz aus. Besonders die Maler dieser Zeit nahmen die Inspiration durch Götzinger auf und wanderten vielfach auf den Götzinger´schen Routen durch die Sächsische Schweiz. Somit ist wohl Götzinger der eigentliche Erfinder des "Malerweges". Dem bedeutenden Wirken Götzingers ist u.a. die bereits oben bei Carl Heinrich Nicolai genannte Sandstein-Inschrift neben der "Basteibrücke" gewidmet und auch in der Diebshöhle am Kleinen Bärenstein befindet sich eine Gedenktafel (diese Höhle ist auch als Götzingerhöhle bekannt). Sein Buch "Schandau und seine Umgebungen oder Beschreibung der so genannten Sächsischen Schweiz" ist inzwischen eine bibliophile und immer wieder lesenswerte Kostbarkeit und wurde 1991 vom Verlag der Kunst in Dresden wieder aufgelegt.Carl August Engelhard (1768 - 1834) - Pädagoge und SchriftstellerEr wurde in Dresden als Sohn eines Zuckerbäckers geboren und studierte von 1786 bis 1790 in Wittenberg Theologie. Später arbeitete er als Hauslehrer und Archivar in Dresden. Engelhard verfaßte anfangs pädagogische Schriften und wandte sich dann zunehmend geschichtlichen Beschreibungen zu. Auf den ab 1792 gemachten gemeinsamen Wandertouren mit J. P. Veith waren beide so begeistert von der schönen Landschaft, daß sie 1794/95 die "Mahlerischen Wanderungen durch Sachsen" herausbrachten. Dies waren die ersten Reiseberichte über die Sächsische Schweiz.C. A. Engelhard verfaßte den Text der Hefte und würdigte dabei auch erstmals die schwere Arbeit der Steinbrecher im Liebethaler Grund. Diese Reisebeschreibungen wurden nur 2008 nochmals in einer Reprintausgabe aufgelegt. Johann Philipp Veith (1768 - 1837) - Maler und KupferstecherEr ist geborener Dresdner, jedoch aus sehr bescheidenen Verhältnissen. Es gelang ihm, gelegentlich Zeichenstunden zu nehmen und über seinen Zeichenlehrer bekam es Zugang zur Dresdner Kunstakademie. Er lernte Zeichnen und Kupferstechen bei Adrian Zingg, im Alter von 22 Jahren konnte J. P. Veith endlich langsam als selbständiger Künstler in der Dresdner Szene Fuß fassen. Er verschrieb sich der Landschaftsdarstellung und ab 1792 begab er sich gemeinsam mit seinem Freund C. A. Engelhard auf Wandertouren durch die Sächsische Schweiz. In den "Mahlerischen Wanderungen durch Sachsen" hielt J. P. Veith die Eindrücke in Kupferstichen fest. Später lernte er C. D. Friedrich kennen und wohnte auch teilweise mit ihm zusammen. 1817 wurde J. P. Veith Mitglied der Dresdner Akademie und 1833 Professor. Bekannte Stiche sind z. B. "Königstein und Lilienstein", "Kuhstall" und "Schloß Hohnstein".Caspar David Friedrich (1774 - 1840) - MalerEr wohnte seit 1799 in Dresden und wurde sehr wahrscheinlich durch Adrian Zingg und Johann Philipp Veith auf die Sächsische Schweiz aufmerksam. Er besuchte fast jährlich das Elbsandsteingebirge. Einmal blieb er eine Woche allein im Uttewalder Grund, um das Schauspiel der Dämmerung zu studieren. Er hat alle bedeutenden Motive entlang der "Malerstraße" gezeichnet und gemalt. C. D. Friedrich war ein sehr genauer Naturzeichner, er malte die Natur jedoch nicht einfach ab, sondern inszenierte sie neu im romantischen Stil. Eindrucksvoll sind seine beiden Bilder "Felsenschlucht" 1822 und "Felsenthor" 1828, in denen er die Felsengruppe der "Kleinen Steinschleuder" in zwei ganz unterschiedlichen Spannungen malte. C.D. Friedrich verweilte auch längere Zeit im Krippener Gebiet. Dort zeichnete er viel und verwendete die am Fuß der Kaiserkrone gemachten Skizzen für seinen "Wanderer im Nebelmeer".Carl Maria von Weber (1786 - 1826) - KomponistEr hielt sich ab 1817 in Dresden auf und wohnte einige Sommer in Hosterwitz bei Pillnitz (heute Weber-Museum). Er schrieb 1821 seinen "Freischütz". Das Vorbild für die Wolfsschluchtszene, den Höhepunkt der Oper, fand er im Elbsandstein am Neurathener Felstor und der Martertelle. Das intensive Naturgefühl drückte er in ebensolchen Klanginszenierungen aus.Johan Christian Clausen Dahl (1788 - 1857) - MalerEr war norwegischer Landschaftsmaler und kam 1818 nach Dresden. Dort wurde er außerordentlicher Professor und befreundete sich auch mit C. D. Friedrich. Dahl gehörte zu den Maler der Romantik, entwickelte aber einen eher realistischen Stil. Seine naturnahen Bilder wurden z.B. auch für C. G. Carus künstlerisches Vorbild. Dahl reiste oft in die Sächsische Schweiz und zeichnete und malte dort, sehr oft im Liebethaler Grund. Bilder sind z.B. die Zeichnung "Bastei-Aussicht" ca. 1840 und das Gemälde "Mühle im Liebethaler Grund" 1823.Carl Gustav Carus (1789 - 1869) - Arzt, Naturforscher, Maler, PhilosophSeit 1814 in Dresden als Medizin-Professor, gehörte er zu den herausragenden Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts, er war u. a. auch mit Goethe, Humboldt und Tieck bekannt. C. G. Carus zeichnet seit seiner Kindheit und erhielt von seinem Hauslehrer Zeichenunterricht, die Ölmalerei brachte er sich autodidaktisch bei. Er malte und zeichnete viel im Elbsandsteingebirge, besonders liebte er die Gegend um die Bastei. Carus war von der Landschaft so begeistert, daß er dort auch mehrfach übernachtete, um die Wirkung des Mondlichtes auf die Felsen zu studieren. C. D. Friedrich war sein Freund und lebenslang sein künstlerisches Vorbild, auch wenn die Freundschaft später auseinander ging. Oft reisten beide gemeinsam in die Sächsische Schweiz und zeichneten und malten die selben Motive. Daher ist es bis heute z.T. schwer, Bilder und Zeichnungen der beiden eindeutig zuzuordnen. Aquarellierte Zeichnungen sind z.B. "Felsen in der Sächsischen Schweiz mit Blick ins Elbtal" 1827, auf der er den Wartturm darstellt, und "Blick zur Kleinen Gans" 1827. Das Gemälde "Erinnerung an die Eigentümlichkeit des Sandsteingebirges oder der sog. Sächsischen Schweiz" schenkte er 1823 Johann Wolfgang von Goethe. C.G. Carus war Leibarzt des sächsischen Königs seit 1827.Ernst Ferdinand Oehme (1797 - 1855) - MalerEr wurde in Dresden geboren und begann seine Künstlerlaufbahn als Autodidakt. Seit 1819 war er an der Dresdner Kunstakademie und wurde dort Schüler von Johan Christian Clausen Dahl. Er war mit Ludwig Richter befreundet und lernte auch Caspar David Friedrich näher kennen. Oehme widmete sich dem Naturstudium und zeichnete und malte hauptsächlich in Dresdens Umgebung und der Sächsischen Schweiz. Er gehört zu den bedeutendsten Vertretern der Dresdner Landschaftsmalerei in der 1. Hälfte des 19. Jh. In seinen späteren Schaffensjahren ab 1830 löste sich Oehme von der romantischen Malerei nach dem Vorbild C. D. Friedrichs und malte realistischer und weniger symbolhaft. Bilder sind z.B. die Gemälde "Waldinneres" 1822, "Burg Hohnstein in der Sächsischen Schweiz" 1827 und die aquarellierten Zeichnungen "Dittersbacher Tal" 1830, "Blick auf die Sächsische Schweiz" 1840.Adrian Ludwig Richter (1803 - 1884) - Maler und KupferstecherEr gehörte zu den romantischen Malern und zeichnete bereits mit 15 Jahren in der einzigartigen Landschaft. Er war fasziniert von der Schönheit des Elbtales und nutzte besonders die Blicke vom Schiff aus für seine Arbeiten. Bekanntes Bild ist die "Überfahrt über die Elbe am Schreckenstein". Auch L. Richter bildete 1821 die Felsgruppe an der "Kleinen Steinschleuder" in seinem Kupferstich "Neurathener Felsenthor" ab, die sich grundlegend von den beiden Darstellungen des C. D. Friedrich unterscheidet. Ludwig Richter wurde bereits zu Lebzeiten sehr geschätzt und geehrt. So ist er auch auf dem berühmten "Fürstenzug" in Dresden abgebildet (rechtes Ende mit Kindern).Carl Robert Kummer (1810 - 1889) - LandschaftsmalerEr war geborener Dresdner und studierte 1826 - 1829 an der Dresdner Akademie bei C. A. Richter, dem Vater Ludwig Richters. Ab 1829 arbeitete Kummer dann im Atelier von Johan Christian Clausen Dahl. Kummers Maltechnik stand hauptsächlich unter dem Dahl´schen Einfluß zwischen Romantik und Realismus. Er wurde zu einem der bedeutendsten Künstler der sogenannten zweiten Romantikergeneration, 1848 wurde Kummer Ehrenmitglied der Dresdner Akademie. Studienreisen führten Kummer in etliche Länder, besonders in seinen jungen Jahren malte er auch oft in der Sächsischen Schweiz, es entstanden Ölbilder und Bleistift- und Federzeichnungen. Werke sind z.B. die Ölstudie "Blick auf die Elbe bei Rathen" ca. 1837 und die Radierung "Blick vom Kleinen Bärenstein" ca. 1830.Richard Wagner (1813 - 1883) - KomponistEr übersiedelte 1814 nach Dresden. Als Erwachsener hatte er ein Sommerhaus in Graupa gemietet und erlebte im Liebethaler Grund ein intensiven Naturklang und war fasziniert vom tosenden Wildbach. In der Lochmühle entwarf er 1845 seinen "Lohengrin". Heute steht dort das Richard-Wagner-Denkmal.Hermann Krone (1827 - 1916) - Professor und FotografEr absolvierte eine Lehre als Lithograf und studierte ab 1849 an der Dresdener Kunstakademie, u.a. auch bei Ludwig Richter. Er war einer der bekanntesten Fotografen seiner Zeit und gilt als fotografischer Erschließer der Sächsischen Schweiz, er war Vorsitzender des "Gebirgsvereins für die Sächsisch-Böhmische Schweiz". 1853 begann er mit ersten Landschaftsaufnahmen in der Sächsischen Schweiz, bei denen er Plattenkamera und mobile Dunkelkammer mittels Leiterwagen bei sich führte. Die Fotoserie wurde 1853 in seiner "Photografischen Landschaftstour durch die Sächsische Schweiz" veröffentlicht, neben der "Basteibrücke" erinnert eine Gedenk-Inschrift an seine Arbeit. 1907 wurde H. Krone in Würdigung seiner Leistungen zum Hofrat ernannt.Ernst Erwin Oehme (1831 - 1907) - MalerEr ist der Sohn Ernst Ferdinand Oehmes und lernte ebenso an der Dresdner Kunstakademie. Sein Malstil war romantisch-poetisch, er arbeitete kurzzeitig unter Ludwig Richter, ging dann künstlerisch aber eigene Wege. Bekanntes Gemälde von ihm ist "Steinbruch in der Sächsischen Schweiz" 1860, das eine großartige Lichtführung hat und vermutlich einen der damaligen Steinbrüche bei Stadt Wehlen zeigt.Robert Hermann Sterl (1867 - 1932) - MalerEr lebte in Dresden und zählt zu den bedeutendsten Vertretern des deutschen Impressionismus. Er hatte stets eine besondere Beziehung zum Elbsandsteingebirge. Von 1892 bis in die 1920er Jahre malte und zeichnete er regelmäßig in der Sächsischen Schweiz. Seine authentischen Darstellungen der Steinbrüche und der Arbeit der Steinbrecher sind ein beeindruckendes Zeitzeugnis. Gemälde sind z.B. "Elbebagger" 1905, "Steinbrecher" 1909 und "Sonniger Steinbruch" 1910.Bruno Barthel (1885 - 1956) - Mundartdichter und HeimatforscherAls Sohn eines Sandsteinbrechers in Lohmen geboren, war er zeitlebens in der Gegend von Lohmen, Uttewalde und Wehlen zuhause. Er lernte selbst den Beruf des Steinbrechers und widmete sich mehr und mehr der Mundartdichtung und der Botanik. 1955 erschien sein Buch "Im di Bastei rim", mit dem er ein Heimatwerk über die Sächsische Schweiz abseits der üblichen Wanderstraßen schaffen wollte. Erst 1959 wurde sein volkskundlicher Beitrag "Von den Steinbrechern im Elbsandsteingebirge" veröffentlicht. Heute trägt der Wanderweg "Rathewalde - Basteistraße - Uttewalder Grund" seinen Namen.Walter Hahn (1889 - 1969) - FotografIn Berlin geboren, wohnte er seit 1898 in Dresden. Er war gelernter Litograph und begann 1904 mit dem Fotografieren. Er war sehr eng mit der Sächsischen Schweiz verbunden und ging auch selbst klettern. Zum Fotografieren nahm er meist mehrere kleinere Kameras und eine schwere Plattenkamera mit. Berühmt wurde er durch seine hochwertigen Landschafts- und Bergsteigerfotografien. Er fotografierte Kletterer oft auch bei schwierigen Erstbegehungen neuer Kletterwege. Ebenso berühmt wurden seine Ansichtskarten, die "Hahnpostkarten", seine erste Postkarte erschien 1906. Etwa 15.000 seiner Glasplattennegative werden heute in der Sächsischen Landesbibliothek in Dresden verwaltet.Hanns Georgi (1901 - 1989) - Pädagoge, Maler und IllustratorEr wurde als Curt Johannes Georgi in Dresden geboren und begann schon in seiner Kinderzeit zu zeichnen. Sein Talent wurde zwar von seinen Lehrer gefördert, er erreichte seine Meisterschaft jedoch durch autodidaktisches Studium. Georgi absolvierte nach der Schule eine Lehrerausbildung und arbeitete bis 1926 als Lehrer in Hermsdorf. Nach seinem Studium an der Universität Leipzig promovierte er 1931. Neben seiner Lehrertätigkeit malte und zeichnete H. Georgi sehr viel in der Sächsischen Schweiz, im Dresdner Umland, in Böhmen und auf der Insel Rügen. 1945 wurde er aus dem Schuldienst entlassen und arbeitete seitdem als freischaffender Maler und Grafiker. Künstlerisch war H. Georgi dem Impressionismus verbunden, mit seine Arbeiten war er auf zahlreichen Ausstellungen vertreten und er hinterließ ein ungewöhnlich umfangreiches künstlerisches Werk. Ölbilder sind z.B. "Im Steinbruch II" 1952, "Blick übers Kirnitzschtal" 1973.Irmgard Uhlig (1910 geboren ) - Lehrerin und MalerinSie studierte und arbeitete seit 1930 in Dresden, ab 1946 wurde sie freischaffende Malerin. Sie ist die bedeutendste zeitgenössische Malerin der Sächsischen Schweiz und schuf unzählige Aquarelle, in denen sie die Schönheiten der Landschaft interpretiert. Als Bergliebhaberin hat sie eine große Verbundenheit mit der Sächsischen Schweiz und ging seit ihrer Jugend auch Klettern. Das ermöglichte ihr Motive, die anderen Malern verschlossen blieben. Mit zunehmenden Lebensalter geht es I. Uhlig nicht mehr um die Entdeckung neuer Motive, sondern mehr um die Variationen der besten Motive. Aquarelle sind z.B. "Lilienstein vom Ziegenrücken" 1949 und "Gansfels Südwand" 1984.Claudius Spindel (1962 geboren) - Illustrator und MalerIn Berlin lebend, unternahm er seit 1990 verschiedene Studienreisen, u.a. auch durch das Elbsandsteingebirge und wohnte dabei längere Zeit im Kurort Rathen. Er begeisterte sich schnell für die landschaftlichen Schönheiten und fertigte vor Ort zahlreiche Skizzen und Zeichnungen, nach denen er anschließend seine stimmungsvollen Ölgemälde schuf. Die Gemälde sind große naturalistische Inszenierungen der Landschaft und offenbaren Bezüge zu den Malern der Romantik. Gemälde sind u.a. "Abend über der Elbe", "Große Böhmische Pastorale" und "Eichbaum vor dem Fels". |