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Sächsischen Schweiz -
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| Die Sächsische Schweiz ist ein einzigartiger Landschaftsraum, hier wollen wir uns erholen und Natur ganz intensiv erfahren. Daher sollten wir alles vermeiden, was die Natur belasten könnte und auch zur eigenen Sicherheit einige Dinge beherzigen: |
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Nach Möglichkeit ist die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu
bevorzugen. Es besteht im Oberen Elbtal zwischen Dresden, Pirna und Bad
Schandau eine sehr gute S-Bahnverbindung mit
hoher Taktdichte. Und auch bei Anreise mit dem Auto muß nicht jeder Weg
gefahren werden, es gibt fast überall zentrale Parkplätze, von denen aus man
gut laufen kann. Man kann Teilstrecken auch mit Zug, Bus oder Fahrrad und
FahrradBus zurücklegen. Auch die historische Straßenbahn im Kirnitzschtal, eine Fahrt
auf der Elbe mit einem Dampfer der ältesten und größten Raddampferflotte der
Welt oder eine Wasserwanderung können in die Wegeplanung einbezogen werden. Der Nationalpark Sächsische Schweiz gibt jährlich eine Übersichtskarte mit Fahrplänen aller Nahverkehrsverbindungen der grenzüberschreitenden Nationalparkregion Sächsisch-Böhmische Schweiz heraus. Die Faltkarte enthält neben Fahrplänen von S-Bahn, Bussen, Kirnitzschtalbahn, Sächsische Semmeringbahn, Festungsexpress Königstein, Elbfähren, Wanderschiff Bad Schandau-Hrensko, Sächsische Dampfschiffahrt auch die Strecken und Haltestellen der wichtigsten Wanderziele. |
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Beim Wandern sollte man stets auf den angebotenen Wegen bleiben; im Nationalpark ist grundsätzlich Wegegebot,
in der Kernzone des Nationalparks dürfen nur die markierten Wege begangen werden.
Auch Kletterer sollten nicht kreuz und quer zu den Felsen gehen, sondern
sichtbare Pfade nutzen. |
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Die besonderen Kennzeichnungen im Nationalpark sind unbedingt zu beachten:
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Schwierigere Bergpfade, die nur für trittsichere und erfahrene Bergwanderer geeignet sind | |
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Zugang für Bergsteiger zu den Kletterfelsen, kein Wanderweg | |
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Gesperrte Bereiche, nicht Betreten zum Schutz der Natur |
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Bei Nässe und Glätte ist Vorsicht geboten auf Stiegen, Stufen und Leitern.
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Einige Wege und Aussichtspunkte liegen direkt oder sehr nah an Abgründen, hier ist
besondere Aufmerksamkeit gefordert. Man sollte nicht zu dicht an Kanten
herantreten, denn oft sind dort instabile Untergründe, die sich plötzlich
lösen könnten. Besonders trügerisch sind scheinbar fest bewachsene
Felskanten. |
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Besonders im Nationalpark kann die Natur wieder Natur sein. Das
bedeutet, daß auch Bäume umstürzen und Äste oder Felsbrocken herabfallen
können. |
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Übernachten im Freien mit Isomatte und Schlafsack ist im
Landschaftsschutzgebiet erlaubt, Zelten nur auf Zeltplätzen.
Einschränkungen gibt es für Naturschutzgebiete. Hier sollte man sich
vorher bei der Nationalparkverwaltung erkundigen. Freies Übernachten ist im Nationalpark verboten. Ausnahmen sind 57 traditionelle Boofen außerhalb der Kernzone in der Hinteren Sächsischen Schweiz, in denen man mit Isomatte und Schlafsack übernachten kann (ohne Feuer!). Die Liste der zugelassenen Boofen und die Verhaltensregeln kann man auf der Webseite des Nationalparks einsehen. |
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Feuer machen sollte aus Brandschutzgründen im gesamten
Landschaftsschutzgebiet unterbleiben. Im Nationalpark ist Rauchen und
Feuern grundsätzlich verboten. Es gibt jedoch 9
öffentliche Grillstellen. Für diese gelten besondere
Nutzungsbedingungen, die auf der
Nationalpark-Webseite nachgelesen werden können. Wichtigste Regel
ist, daß kein Holz aus der Natur entnommen wird. |
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Tiere, Pflanzen und sonstige Natur brauchen besondere Rücksichtnahme. Deshalb gehören Hunde grundsätzlich an die Leine. Wildlebende Tiere haben nichts dagegen, wenn man sie still und außerhalb ihrer Fluchtdistanz beobachtet, sie werden aber weder gestört noch aufgeschreckt. Im Nationalpark werden außerdem keine Pflanzen, Beeren, Pilze, Steine usw. mitgenommen oder beschädigt. |
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Verpackungen der Wegzehrung, Papiertaschentücher, Bananenschalen und
ähnliches,
auch wenn sie biologisch abbaubar sind, werden an Rastplätzen in vorhandene Behälter getan
oder wieder mitgenommen. Es wird nichts in der Natur zurückgelassen -
aber das ist ja alles selbstverständlich...
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